Vorteile einer ganzheitlichen Behandlung

Naturheilkunde und Homöopathie

Immer häufiger wird eine naturheilkundliche Therapie gefordert, zum Teil aufgrund guter eigener Erfahrungen oder insbesondere dann, wenn bei einer allopathischen Behandlung unangenehme Nebeneffekte aufgetreten sind.

Das unterschiedliche Krankheitsverständnis der Schul- und der Komplementärmedizin ist ein wesentlicher Grund für die nur langsam steigende Anerkennung der Homöopathie, Akupunktur und Naturheilkunde.

In der Schulmedizin wird der Körper in einzelne zu behandelnde Sektionen eingeteilt, anstatt das Ineinandergreifen der Funktionen des Organismus, also die Gesamtheit des Körpers, als Einheit zu betrachten.
Oft werden nur Scheinerfolge erzielt, da die Symptome verschwunden sind und der Patient gesund erscheint. Unter der Decke brodelt es aber weiter, und nach einer gewissen Zeit tauchen die gleichen Probleme in verstärkter Form auf, weil nicht auf die Ursache eingegangen wurde.

Allopathie behebt die Symptome, nicht die Ursache, blockiert dadurch den Körper und zerstört die Selbstheilungskräfte. In der ganzheitlichen Behandlung wird dem Körper mit kleinen Reizen geholfen, die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren und dadurch den Energiehaushalt auszugleichen. Das ist der entscheidendste Punkt.

Die Heilverfahren der alternativen Medizin zielen darauf ab, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen, wobei die Heilverfahren eine individuelle Vorgehensweise darstellen, im allgemeinen unabhängig von der Krankheitsdiagnose. Jedes Individuum wird - abhängig von der Natur der Krankheit und ihrem Verlauf - mit den entsprechenden Anwendungen behandelt, wie z. B. mit Akupunktur, Phytotherapie und Massage, mit homöopathischen Anwendungen und/oder Kombinationen der einzelnen Verfahren.

So sehe ich als ganzheitlich arbeitende Therapeutin nicht die Krankheit als Ursache, sondern den Körper als Ganzes. Es können oft Zusammenhänge zwischen dem Symptom und der Ursache gefunden werden, wie z. B. eine Otitis (Ohrentzündung) ursächlich durch einen erkrankten Darm entstehen kann oder aber auch oft bei Hündinnen durch Hormonstörungen. Hier kann mit der Behandlung der eigentlichen Ursache die Erkrankung erfolgreich therapiert werden.

Bei Erkrankungen von Haut und Haarkleid darf die Betrachtung nie allein auf das Haarkleid beschränkt werden. Die Haut ist stets im Zusammenhang mit dem Gesamtorganismus zu sehen. So kann hier je nach Ursache sowohl die körpereigene Abwehr gesteigert werden als auch die Anregung und/oder Ausleitung von Drüsen und Bindegewebe oder die Unterstützung der wichtigen Ausleitungsorgane in Betracht gezogen werden. 

Das wichtigste Ziel ist die Gesunderhaltung Ihres Haustieres. Dies kann durch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung geschehen, denn hier können die kleinsten Anzeichen sofort diagnostiziert werden und naturheilkundliche Behandlungen zur Unterstützung eingeleitet werden.

Durch die biologische und homöopathische Therapie bei Tieren haben wir Heilungen, die man nicht einfach mit dem Placebo-Effekt erklären kann.

Ähnlich wie beim Menschen resultieren 80 % der Erkrankungen aus einer falschen Ernährung.    Beim Hund bedeutet gute Ernährung ein ausgewogenes Futter mit ausschließlich natürlichen Mineralien und Vitaminen.